4C-Diamantenbewertung mit Edelsteinmikroskopen

Bei der Bewertung von Diamanten geht es im Wesentlichen darum, die 4C‘s zu untersuchen – Cut, Color, Clarity und Carat. Mit den KRÜSS‑Edelsteinmikroskopen erhalten Gemmologen und Händler ein Werkzeug, das weit über die klassische 10‑fache‑Vergrößerung mit einer Lupe hinausgeht. Das garantiert Bewertungen auf hohem und professionellen Qualitätsniveau.

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Warum Edelsteinmikroskope bei der Diamantbewertung unverzichtbar sind

Eine zertifizierte Beurteilung kann, gerade beim Kauf besonders wertvoller Diamanten, Sicherheit auf Seiten der Käufer und Käuferinnen schaffen. Nur unter dem Edelstein-Mikroskop lassen sich die feinen Merkmale erkennen, die über Qualität und Preis eines Diamanten entscheiden.   

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KRÜSS Stereomikroskope in der Praxis

Unser Fachmann für gemmologische Untersuchungen Dimitri Zlatev zeigt am Beispiel wie die 4C-Diamant-Beurteilung (Cut, Color, Clarity und Carat) erfolgt. Er erörtert insbesondere die 5 Faktoren von Clarity Bewertungen: (Einschlussgröße, Merkmal-Anzahl, Einschlussposition, Art/Natur des Einschlusses, Relief / Sichtbarkeit).

Alle Videos von Dimitri sind auch auf unserem YouTube-Chanel zu sehen. 

KRÜSS Gemmo-Shop: Beispiel-Produkte Edelsteinmikroskope

Empfohlene Standards und Qualitätskriterien für Diamanten-Bewertung

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Reinheitsgrad FL/IF–VS (lupenrein bis sehr kleine Einschlüsse) bestimmen:

Fast jeder Diamant enthält natürliche Einschlüsse. Steine der Reinheitsgrade FL wirken bei 10‑facher Vergrößerung makellos, IF (Internally Flawless) ist innen lupenrein und VS‑Diamanten zeigen sehr kleine, schwer erkennbare Merkmale. Für Prüfung der Reinheitsgrade nutzen Fachleute Diamanten-Lupen (Erstprüfung). Für die professionelle Bewertung oder Zertifizierung werden vielfach unsere hochwertigen Stereomikroskope eingesetzt. Für gutes Handling beim Mikroskopieren empfehlen wir die Verwendung der hochwertigen KRÜSS Optronic Pinzetten.

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KRÜSS Stereomikroskope in der Praxis

Die nicht fachkundige Bewertung von Diamanten kann zu Fehldiagnosen führen. Ein erfahrener Gemmologe kennt typische Irrtümer – und genau das zeigt Dimitri Zlatev eindrucksvoll am Beispiel vermeintlicher Einschlüsse.

Im Video wird sichtbar: Die Ersteinschätzung „Einschlüsse“ ist irreführend. Tatsächlich handelt es sich um mehrfache Reflexionen in den Pavillonfacetten, die wie Einschlüsse wirken.

Das Ergebnis: Was wie ein Qualitätsmangel aussieht, ist in Wahrheit ein optischer Effekt.

Reinheitsgrad: Flawless 
Die GIA vergibt Flawless nur, wenn bei 10‑facher Vergrößerung mit einer Lupe keinerlei innere oder äußere Merkmale sichtbar sind. Dieses Prädikat wird ausschließlich von erfahrenen Prüfern vergeben. Wer sich in der Diamantenprüfung professionell qualifizieren möchte, der kann an GIA Education programs teilnehmen, Detail-Infos gibt es auch im Web bei Gemmology Obsession

Schliff, Schliffart und Schliffgrad mit Edelsteinmikroskopen bewerten

Diamant-Schliff

Der Schliff ist die einzige von Menschenhand beeinflussbare Eigenschaft und gilt als Königsdisziplin. Der runde Brillantschliff gilt als anspruchsvollster und zugleich beliebtester Schliff – kein anderer bringt das Licht so brillant zum Funkeln.

Doch nicht nur die Schliffart entscheidet über die Wirkung eines Diamanten, sondern vor allem der Schliffgrad. Er zeigt, wie präzise gearbeitet wurde und reicht von Exzellent über Very Good bis Good und Medium. Die niedrigste Stufe lautet Poor und mindert Brillanz und Wert deutlich. Auch die Schliffbeurteilung erfolgt im professionellen Sektor nur mit dem Edelstein-Mikroskop.

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Einschätzung der Diamanten-Farbe: D–H (hochfeines Weiß bis Weiß)

Je farbloser ein Diamant, desto stärker reflektiert er Licht und desto höher ist sein Wert. Die GIA‑Skala reicht von D (hochfeines Weiß) bis Z (stark getönt). Besonders selten und begehrt sind farbintensive Fancy Diamonds wie Pink, Gelb oder Braun.

Karat (Carat) - Gewicht des Diamanten

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Der Begriff Carat leitet sich von dem arabischen Wort „Qirat“ ab und bezeichnet den Samen des Johannnisbrotbaums. Er wurde lange als Gegengewicht für Gold und Edelsteine benutzt und wiegt angeblich immer 0,2 Gramm. Das entspricht bis heute 1,00 ct. Das Gewicht allein bestimmt nicht den Wert – erst die Kombination aller 4C´s zeigt eine professionelle Diamantenbewertung und ist die Grundlage für die Wert-Ermittlung.

Weiteres wichtiges Bewertungskriterium: Fluoreszenz

Eine starke bis sehr starke Fluoreszenz kann bei Diamanten der höchsten GIA-Farbstufen D bis F zu einer Wertminderung führen. Das intensive Strahlen zieht im Extremfall eine ölige bis trübende optische Wirkung nach sich, die den Eindruck der Reinheit stört.

Anwendungen Diamantcollier mit UV-Licht untersuchen

KRÜSS Gemmo-Shop: Beispiel-Produkte UV-Analyselampen

Besonderheit: Synthetische Diamanten oder Lab grown diamonds (LGD)

Synthetische Diamanten sind derzeit in Mode. Tatsächlich sind synthetische Diamanten nicht neu, denn es gibt sie bereits seit ca.1956. Während natürliche Diamanten über Millionen Jahre tief im Erdinneren unter enormem Druck und hoher Temperatur entstehen, wachsen lab‑grown diamonds (LGD) innerhalb weniger Wochen im Labor heran. Mithilfe hochpräziser Technologien entwickeln sich dort winzige Diamant‑Seeds kontrolliert zu funkelnden Kristallen.

Optisch und chemisch gleichen LGDs ihren natürlichen Vorbildern – doch beim Wertfaktor gibt es einen klaren Unterschied: Natürlich gewachsene Diamanten bleiben aufgrund ihrer Seltenheit die wertbeständige Wahl, während LGDs vor allem durch attraktive Preise und nachhaltige Produktionsbedingungen überzeugen.

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