Falsche Diamanten unter UV-Licht erfassen

Mit dem Bestrahlen durch eine UV-Lampe können eine Vielzahl von Edelsteinen und Schmucksteinen gleichzeitig überprüft werden, dafür ist es nicht relevant, in welcher Form sie vorliegen. Zuweilen ist das UV-Verhalten der Steine unter Bestrahlung mit den zwei verschiedenen Wellenlängen so charakteristisch, dass die UV-Lampe auch zur direkten Bestimmung von Steinen herangezogen werden kann. Sehr wirkungsvoll ist die Verwendung der UV-Lampe bei der Unterscheidung von blauen synthetischen Spinellen gegenüber Aquamarin oder blauem Topas. Dieses Verfahren setzt jedoch Erfahrung voraus. 

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DIAMANT-FÄLSCHUNGEN UNTER UV-LICHT ERKENNEN

Diamanten besitzen unter langwelligem UV-Licht ein für sie charakteristisches Erscheinungsbild. Dies wird sehr deutlich, wenn mehrere Steine eines Schmuckstücks gleichzeitig betrachtet werden, wie die Abbildung eines Colliers mit farblosen Diamanten verdeutlicht. Hier zeigen eine Reihe von Diamanten keine Reaktion auf das UV-Licht, die Mehrheit der Steine leuchtet in verschiedenen hellblauen Tönen. Manche Steine können in gelblichen oder orangenen Tönen erscheinen oder wie hier in grünlichen Farbtönen strahlen. 

Nur das gesamte Erscheinungsbild eines kompletten Schmuckstücks unter UV-Licht ermöglicht eine eindeutige Identifizierung der Steine als Diamanten. Zeigen unterschiedliche Steine unregelmäßige Farben oder Farbschattierungen, besteht das Schmuckstück mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Diamanten. Würde ein Erscheinungsbild mit gleichmäßigen Farben oder Farbschattierungen vorliegen, bestünde ein Schmuckstück vermutlich aus Zirkonia-, Moissanit- oder Glas-Imitationen oder aus synthetischen Diamanten.

Wer wissen will, wie genau UV-Licht zur Identifikation von Edel- und Schmucksteinen eingesetzt wird und Details zu fachlich fundierten Analysemethoden erfahren möchte, bestellt einfach unsere Whitepaper „Lumineszenz-Untersuchung“. Diese Fachpublikation wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jochen Schlüter geschrieben. Er ist Diplom-Mineraloge und für die Schausammlung des Mineralogischen Museums in Hamburg verantwortlich.

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