Der Markt für farbige Edelsteine boomt

Unsere Geräte sind häufig bei Juwelieren, Edelsteinhändlern und Wertgutachtern im Einsatz. Wir hören, dass viele Kapitalanleger sich mit dem Gedanken beschäftigen, in Edelsteine zu investieren.  Wie sich die Werte entwickeln, lässt sich am Gemval, dem sogenannten Dax der Edelsteine, ablesen. Er erfasst die Wertentwicklung von insgesamt 26 unterschiedlichen Steinarten. Die Beispiele sind beeindruckend:  Allein von 2005 bis 2013 stiegen Saphire im Wert um 48 Prozent. Besonders begehrt sind Saphire mit dem Herkunftsort Sri Lanka. In manchen Jahren kann ihr Wertzuwachs schon mal 30 Prozent jährlich betragen. 

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Auch Smaragde erfreuen sich gesteigerter Nachfrage. Was die wenigsten wissen: seltene Smaragdexemplare könnten durchaus teurer sein als Diamanten. Sie haben z. B. 2015 einen Preissprung von circa 20 bis 25 Prozent erlebt. Die gestiegene Nachfrage wird auch bei Juwelieren bemerkt. Sie arbeiten vielfach mit den gemmologischen Geräten von A.KRÜSS. Hier hören wir, dass besonders die tiefgrünen Farben dieser Steine beliebt sind. Einschlüsse sind bei diesen Samaragden nicht wertmindernd. Ganz im Gegenteil: Sammler suchen nach diesen Steinen. Sie gelten als Fingerabdrücke der Natur, der Fachausdruck ist „Jardin“.  Diamanten haben nach wie vor „lupenrein“ zu sein. Smaragde werden auch in Europa gefunden. Im Habachtal in Österreich und beim Byrud Gård in Akershus, Norwegen befinden sich Smaragdbergwerke. Die brasilianischen Smaragde sind wegen ihres in der Regel sehr intensiven Grüns besonders wertvoll. Der Bahia Smaragd gilt als größter Edelstein der Erde.  Er hat einen Durchmesser von 1,3 Metern und ist den Angaben zufolge 272 Kilogramm schwer. Als teuerster Edelstein darf es jedoch nicht gehandelt werden, er stand noch nie zum Verkauf. Expertenmeinungen zum Wert gehen auseinander, Schätzungen liegen zwischen 75 und 400 Millionen US-Dollar.

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Für noch größere Preissprünge sorgten vor Kurzem auch weniger bekannte Schmucksteine – etwa der gelbgrüne Peridot (96 Prozent) oder der hellblaue Topas (123 Prozent). Stark im Kommen ist ebenfalls der blaue Tansanit, der unsere Startseite ziert. Experten gehen davon aus, dass der Vorrat an Tansanit in den nächsten 20 bis 30 Jahren erschöpft sein könnte. Damit ist dieser Stein erheblich seltener als Diamanten.

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Ein Superlativ im Wert ist ein Rubin: Der burmesische Sunrise Ruby, ein Rubin mit einem Gewicht von 25,59 Karat, wurde vor einigen Jahren bei Sotheby’s in Genf für ca. 30,3 Millionen US-Dollar verkauft. Der höchste Preis, der jemals für einen Rubin bezahlt wurde und auch der höchste Preis pro Karat.

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